Psychotherapie

Wann hilft mir eine Psychotherapie?

Ein wohlgemeinter Rat?

„Geh mal zum Psychiater“ oder „mach mal ’ne Therapie!“. So ein Spruch kommt gerne als Rat getarnte Rüge daher. Noch immer sprechen viele Menschen nicht offen oder nur beschämt von psychischen Erkrankungen. Eine Psychotherapie zu machen heißt für Betroffene oft, öffentlich zuzugeben, anders, „nicht ganz richtig“ oder verrückt zu sein.

ABER…

Warum will ich immer normal sein?

Klar, normal und angepasst zu sein gibt Sicherheit. Keiner will unangenehm auffallen oder „aus der Rolle fallen“. Denn als psychisch Kranker ist man schnell der stigmatisierte Außenseiter.
Gerne würden wir stets stark auftreten und am liebsten auf allen unseren Alltagsplattformen wie Familie, Job und Freundeskreis als Superheros wahrgenommen werden. Denn in westlichen Gesellschaften gilt seit jeher ein trivialer darwinistischer Grundsatz. Nur wer stark und besser angepasst ist, wird geliebt, geachtet und geschätzt. Wer tough ist bekommt die Beförderung, heiratet das schönste Mädchen, hat die tollsten Freunde…, kurzum die meiste Anerkennung. Wer normal wirkt, ist akzeptierter Teil der Gemeinschaft. Demgemäß versuchen wir oft, unser Verhalten an den Erwartungen Anderer, sprich an unserem sozialen Umfeld auszurichten.

Im Umkehrschluss heißt das, wer nicht normal und angepasst ist, wer anders ist, wer krank ist, wirkt schwach, bleibt „außen vor“, wird ausgeschlossen und gehört einfach nicht richtig dazu. Schwache oder kranke Menschen erhalten demnach weniger Liebe, Achtung und Wertschätzung. Bei solchen sozialen Sanktionen ist es logisch, dass niemand schwach oder krank erscheinen will. Folglich mahnt sich der Einzelne selbst zum richtigen Verhalten: Möglichst genauso sein wie alle anderen, nicht auffallen oder gar als krank und gestört entlarvt werden.

Was macht das mit mir?

Die Anpassung nach außen, kann uns innen weiter krank machen. Verleugnung ist auf Dauer nicht die beste seelische Hilfe; sie führt zu weiterem emotionalem Druck, zu mehr Ängsten und damit zu zusätzlichem psychischem und körperlichem Leid.

Ängste und Leid. Körperliche und psychische Auswirkungen.
Eine Fragestellung.

Was ist los mit mir…

  • wenn uns ein Schicksalsschlag trifft, wir in ein tiefes seelisches Loch fallen und das Gefühl haben da nicht mehr raus zu kommen aber auch mit niemandem darüber sprechen zu können oder zu wollen?
  • wenn wir nicht mehr schlafen können, weil uns die Kündigung oder die Folgen der aktuellen Pandemie den existenziellen Boden unter den Füßen wegzieht?
  • wenn wir morgens einfach nicht mehr aus dem Bett kommen oder uns beim Gedanken ans Aufstehen und Arbeiten gehen sogar übel wird?
  • wenn wir keine Freude mehr empfinden, dafür aber ständig traurig, lustlos, müde und irgendwie allem gegenüber indifferent sind?
  • wenn wir bei dem Gedanken an eine bestimmte Person oder Tätigkeit Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Rückenschmerzen, Beklemmungen in der Brust, sogar heftige Herzschmerzen bekommen?
  • wenn wir immer wieder Blasenentzündungen oder ständig Verdauungsprobleme haben ohne dass Ärzte dafür eine Erklärung finden?
  • wenn unsere Stimmung nicht nur auf dem Nullpunkt, sondern längst darunter liegt?
  • wenn jede noch so kleine tägliche Aufgabe uns herausfordert und sei es nur der Entschluss den Regenschirm heute mitzunehmen oder nicht?
  • wenn Angst unser ständiger Begleiter ist und wir fürchten, dass das nächste Unglück bereits unausweichlich vorprogrammiert ist?
  • wenn die Angst uns so lähmt, dass wir das Gefühl haben in einem Kokon leben zu müssen, der uns gefangen hält?
  • wenn uns das Leben wie ein Film erscheint, in dem wir nur Statist am Rande sind, der alles beobachtet aber nicht mehr dabei ist?
  • wenn uns der Appetit vergeht oder aber wenn wir Berge von Essen in uns hineinstopfen, nur um negative Emotionen zu unterdrücken oder am besten gar nichts mehr zu fühlen?
  • wenn aus einem genussvollen Glas Wein am Abend, allmählich eine Flasche Wein wird und dann zwei… und wir glauben, ohne den Alkohol nicht mehr runterzukommen?

Signale und Gedanken, die zeigen, dass es Ihnen nicht gut geht

Wenn Sie selbst das Gefühl haben:

  • Ich weiß zwar nicht genau was, aber mit mir stimmt etwas nicht
  • Ich fühle mich seelisch schon lange nicht mehr wohl
  • Mir geht es wirklich schlecht
  • Ich kann mit niemanden wirklich darüber reden
  • Ich fühle mich geistig, körperlich und seelisch krank
  • Ich schaffe das nicht alleine
  • Ich habe keine Hoffnung mehr
  • Ich glaube ich brauche mal eine echte professionelle Einschätzung
  • Ich will mich endlich besser fühlen
  • Ich will mich in meiner Haut, in meinem Körper wohl fühlen
  • Ich möchte frei sein von dieser Belastung
  • Ich möchte endlich atmen und aufatmen können
  • Ich wünsche mir einen Funken Licht am Horizont
  • Ich möchte endlich wieder Freude empfinden
  • Ich möchte das Leben neu für mich entdecken
  • Ich will endlich glücklich sein

Was kann ich für mich tun?

Wenn Ihr Leiden Sie krank macht und Sie sich in einigen der genannten Punkte wiedererkennen, macht es Sinn über eine Psychotherapie nachzudenken. Machen Sie einen ersten wichtigen Schritt und suchen Sie sich Unterstützung. Sie sind nicht allein und können jederzeit Ihr Leben verändern und einen neuen Start versuchen. Es ist ganz einfach: Suchen Sie nach Hilfe und es wird Ihnen geholfen.

In meiner Praxis erhalten Sie zu Beginn eine ausführliche Anamnese. Danach entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht.

Dabei können Sie immer auf meine Verschwiegenheit vertrauen. Alles, was in meiner Praxis gesprochen wird bleibt ausschließlich zwischen Ihnen und mir (Schweigepflicht nach § 203 STGB).

Ich würde mich sehr freuen, Ihren persönlichen Spielraum zu erweitern und Ihren Lebensmut zu stärken.

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